(Reuters) – Evropské akcie ve čtvrtek uzavřely vyšší poté, co Evropská centrální banka podle očekávání ponechala úrokové sazby beze změny, zatímco investoři uvítali silné výsledky velkých bank a uvolnění obchodních napětí se Spojenými státy.
Celoevropský index STOXX 600 uzavřel seanci o 0,2 % vyšší, poté co dříve dosáhl šestitýdenního maxima.
Akcie se však z maximálních hodnot stáhly, protože investoři přehodnotili své očekávání ohledně budoucího uvolnění měnové politiky poté, co prezidentka ECB Christine Lagardeová uvedla, že před rozhodnutím o dalším snížení úrokových sazeb budou tvůrci politiky pečlivěji sledovat vývoj obchodních vztahů a jejich dopad na ekonomiku.
Tento posun v náladě se odrazil na trzích s úrokovými futures, kde obchodníci omezili sázky na zářijové snížení sazeb. Výnos dvouletých německých dluhopisů také prudce vzrostl, což tížilo akciové trhy. [EUR/GVD]
Das Währungspaar EUR/USD wies am Freitag eine etwas höhere Volatilität auf als zu Beginn der Woche. Ein Blick auf den Volatilitätschart zeigt jedoch: Am Donnerstag legte das Paar 47 Pips zurück, am Mittwoch 43 Pips und am Freitag, mit den Nonfarm Payrolls und den Arbeitslosenzahlen, 58 Pips. Von „stark erhöhter“ Volatilität zu sprechen, wäre also übertrieben. Was sagt uns das? Lediglich, dass die Trader die Nonfarm-Payrolls zwar formell verarbeitet haben, der Bericht aber derzeit nicht der entscheidende Faktor für die Entwicklung des US-Dollar ist.
Was haben die Nonfarms gezeigt? Im August wurden 162.000 neue Stellen geschaffen, und die beiden Vormonate wurden nach oben revidiert. Man könnte meinen, damit sei der Weg für einen stärkeren Dollar frei. So einfach ist es jedoch nicht. Der Markt beurteilt jeden Konjunkturbericht durch das Prisma der Geldpolitik der Federal Reserve. Wir wiederholen es immer wieder: Unter den aktuellen Rahmenbedingungen sind die Chancen für eine Straffung durch die Fed sehr gering. Dafür sprechen der offen neutrale Kurs vieler FOMC-Mitglieder, die in den letzten Monaten nachlassende Inflation sowie die Person Kevin Warsh, der als Protegé von Trump gilt.
Donald Trump fordert ständig niedrigere Zinsen. Wir sind überzeugt, dass bei Warshs Ernennung zum Fed-Vorsitzenden unausgesprochen klar war, dass die Geldpolitik an die Präferenzen des Weißen Hauses angepasst werden würde. Nun bleibt die Frage, ob sich ein geeigneter Zeitpunkt finden lässt, der weder einen Schatten auf Warsh selbst wirft noch das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Zentralbank beschädigt. Offenbar ist die Zeit für Zinssenkungen noch nicht gekommen, doch eine Zinserhöhung ist für Trump wie für Warsh politisch kaum durchsetzbar. Daher gehen wir weiterhin davon aus, dass der Leitzins unter nahezu keinen Umständen angehoben wird.
Wie fügen sich die Nonfarm-Daten in dieses Bild ein? Sie erschweren Warshs Aufgabe: Wenn sich der Arbeitsmarkt erholt, muss der Fokus auf die Inflation gelenkt werden, die immer noch deutlich über dem Zielwert liegt. Doch man sollte sich die Nonfarm-Zahlen für das gesamte Jahr 2026 ansehen, nicht nur einen einzelnen Monat. Der Arbeitsmarkt bleibt träge und liefert nur gelegentlich überzeugende Werte. Es gibt keinerlei Garantie, dass die 162.000 Stellen aus dem August nicht im Oktober auf 100.000 oder weniger zurückfallen oder dass der September besonders starke Payrolls bringt. Daher kann man nicht von einer nachhaltigen Erholung am Arbeitsmarkt sprechen. In diesem Sinne ändert ein starker Nonfarm-Wert die Erwartungen an die Fed-Politik nicht, zumindest nicht für September. Genau deshalb ist die Nachfrage nach der US-Währung nicht gestiegen, und in der kommenden Woche werden die US-Inflationsdaten veröffentlicht – ebenfalls ein Schlüsselfaktor für die Fed.

Die durchschnittliche Volatilität des Währungspaares EUR/USD in den letzten 5 Handelstagen beträgt zum 7. September 46 Pips und ist damit als „mittel-niedrig“ einzustufen. Wir erwarten, dass sich das Paar am Montag zwischen 1,1568 und 1,1660 bewegt. Der große lineare Regressionskanal hat nach oben gedreht, was auf einen Aufwärtstrend hindeutet. Der CCI-Indikator ist in den überverkauften Bereich eingetreten und warnt damit vor einem möglichen Ende der Korrektur.
S1 – 1,1597
S2 – 1,1536
S3 – 1,1475
R1 – 1,1658
R2 – 1,1719
R3 – 1,1780
Das Währungspaar EUR/USD setzt seinen Aufwärtstrend im 4-Stunden-Chart fort, was den Beginn einer neuen Etappe eines globalen Aufwärtstrends auf den höheren Zeitebenen markieren könnte. Das übergeordnete fundamentale Umfeld für den Dollar bleibt negativ, auch wenn im Jahr 2026 zunächst die Geopolitik und anschließend eine restriktive Haltung der Fed der US-Währung kräftige Unterstützung boten. Diese Faktoren stützen den Dollar jetzt nicht mehr. Befindet sich der Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt, kommen auf Korrekturbasis Short-Positionen mit Zielen bei 1,1568 und 1,1536 in Betracht. Liegt der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt, bleiben Long-Positionen mit Zielen bei 1,1658 und 1,1719 aktuell.
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