Der Preistest bei 159,79 erfolgte, als der MACD-Indikator begann, sich vom Nullpunkt nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegszeitpunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar um 30 Pips.
Der Dollar legte gegenüber allen Währungen zu, nachdem Kevin Warsh in Jackson Hole eine sehr deutliche Rede gehalten hatte. Der Vorsitzende der Federal Reserve betonte, dass der Schwerpunkt der Notenbank auf den Preisen liegen müsse, und untermauerte dies mit alarmierenden Daten. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage klang zuversichtlich, und die Aussage, dass die finanziellen Bedingungen nur schwer als restriktiv zu bezeichnen seien, deutete faktisch auf die Bereitschaft zu weiteren Straffungsschritten hin. Dies ließ die Renditen amerikanischer Anleihen steigen und stärkte den Dollar. Für den Yen bedeutete eine derart „hawkishe“ Botschaft spürbaren Druck, zumal er aufgrund der deutlich vorsichtigeren Haltung der Bank of Japan besonders sensibel auf die Fed-Politik reagiert. Warshs Entschlossenheit vergrößerte die Kluft zwischen den Ansätzen der beiden Zentralbanken, und das Währungspaar USD/JPY erhielt einen klaren Wachstumskatalysator, zumal der Fed-Chef die Verantwortung für 65 Monate erhöhte Inflation direkt bei der Notenbank selbst verortete.
Allerdings hat ein so schneller Anstieg des Paares die Diskussion über mögliche Währungsinterventionen neu entfacht. Je schneller der USD/JPY vor dem Hintergrund der „hawkishen“ Fed-Ausrichtung steigt, desto realer wird die Gefahr eines Eingreifens der japanischen Behörden. Aus diesem Grund empfehle ich, das Tempo der Kursbewegung des Paares und verbale Signale aus Tokio genau zu beobachten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute bei einem Einstiegskurs um 159,93 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 160,28 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,28 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (unter der Annahme einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Am besten ist es, zum Kauf des Währungspaares im Rahmen von Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY zurückzukehren. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,71 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,93 und 160,28 zu erwarten.
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem erneuten Test bzw. Bruch des Niveaus von 159,71 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 159,39 sein; dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und sofort zurückzukaufen (unter der Annahme einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Verkäufer könnten jederzeit wieder in den Markt kommen, daher wäre jeder Hinweis der Zentralbank von Bedeutung. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,93 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,71 und 159,39 zu erwarten.

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
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