Analytical Reviews

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Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 30. April. Wird die Seitwärtsbewegung beim Pfund enden?
22:10 2026-04-29 UTC--4

Analyse von GBP/USD im 5-Minuten-Chart

Das Währungspaar GBP/USD hat am Mittwoch erneut versucht, die Unterstützungszone bei 1,3465–1,3480 nach unten zu durchbrechen, ist jedoch abermals gescheitert. Damit bleibt der Seitwärtskanal zwischen 1,3465 und 1,3588 weiterhin relevant. Ein Abwärtstrend käme für uns erst in Betracht, wenn der Bereich 1,3465–1,3480 klar nach unten verlassen wird. Die Volatilität war am Mittwoch erneut minimal, im Vorfeld der FOMC-Sitzung am späten Abend. Die Ergebnisse dieser Sitzung und die Marktreaktion darauf beziehen wir in die aktuelle Betrachtung noch nicht ein. Allerdings ist anzumerken, dass Händler den in den USA relativ wichtigen Bericht zu den langlebigen Gütern erneut weitgehend ignorierten.

Im Stundenchart bleibt, wie bereits erwähnt, der Aufwärtstrend intakt. Eine Trendlinie gibt es derzeit zwar nicht, doch ist sie momentan auch nicht zwingend erforderlich. Die erste Wochenhälfte war vollständig frei von fundamentalen und makroökonomischen Ereignissen, und nur die FOMC-Sitzung in der vergangenen Nacht sorgte für eine leichte Belebung des Marktes. Heute übernimmt die Bank of England den Staffelstab, sodass die Volatilität im Tagesverlauf erhöht sein könnte. Dennoch könnte das GBP/USD-Paar bis zum Ende des Donnerstags weiterhin oberhalb der markanten Unterstützungszone von 1,3465–1,3480 notieren.

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Mittwoch mehrere Handelssignale, die jedoch letztlich keinen Anlass zur Ausführung boten. Zunächst konsolidierte das Paar unterhalb der Kijun-Linie, anschließend prallte es von der Zone 1,3465–1,3480 nach oben ab. Dem ersten Signal musste man keine Beachtung schenken, da direkt darunter ein starker Unterstützungsbereich verlief. Das zweite Signal hätten Trader theoretisch handeln können, jedoch setzte sich eine Aufwärtsbewegung erneut nicht durch. Zu beachten ist, dass die Linien des Ichimoku-Indikators in einer Seitwärtsphase an Aussagekraft verlieren, sodass die Begrenzungen des Seitwärtskanals als wichtigste Orientierungsmarken dienen.

COT-Report

Die COT-Berichte für das britische Pfund zeigen, dass sich die Stimmung der Commercial Trader in den vergangenen Jahren stetig verändert hat. Die roten und blauen Linien, welche die Netto-Positionen der Commercial und Non-Commercial Trader widerspiegeln, kreuzen sich häufig und bewegen sich oft in der Nähe der Nulllinie. Derzeit driften die Linien auseinander, wobei die Non-Commercial Trader überwiegend auf der Verkaufsseite stehen. Angesichts der Ereignisse im Nahen Osten ist es jedoch nicht überraschend, dass die Nachfrage nach Risikowährungen zurückgeht, während die Nachfrage nach dem Dollar steigt.

Langfristig setzt sich der Abwärtstrend des Dollars infolge der Politik von Donald Trump fort, wie im Wochenchart (Abbildung oben) zu sehen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange anhalten, und Trumps Politik zielt direkt und indirekt auf eine Schwächung der US‑Währung ab. Derzeit haben jedoch geopolitische Faktoren Vorrang und haben dem Dollar in letzter Zeit starke Unterstützung verliehen. Angesichts des andauernden Konflikts im Nahen Osten könnte der US‑Dollar weiterhin Aufwärtspotenzial besitzen. Dem jüngsten COT-Bericht (vom 21. April) zufolge eröffnete die Gruppe der „Non-commercial“ 8.100 BUY-Kontrakte und 5.500 SELL-Kontrakte. Folglich stieg die Netto-Position der Non-Commercial Trader im Wochenverlauf um 2.600 Kontrakte.

Analyse von GBP/USD im 1H-Chart

Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seinen Aufwärtstrend fort, der jedoch gebrochen werden könnte, falls sich das britische Pfund unterhalb des Bereichs 1,3465–1,3480 festigt. Der Einfluss geopolitischer Faktoren lässt, den jüngsten Kursbewegungen nach zu urteilen, nach; die militärischen Aktionen in der Region sind derzeit jedoch nur ausgesetzt. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, und in den Verhandlungen wurden keine Fortschritte erzielt, auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Gespräche im Hintergrund weitergeführt werden. Diese Konstellation begünstigt weiterhin eine Aufwärtsneigung beim britischen Pfund.

Für den 30. April heben wir die folgenden wichtigen Niveaus hervor: 1,3096–1,3115, 1,3179–1,3187, 1,3369–1,3377, 1,3465–1,3480, 1,3588, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763. Die Senkou Span B-Linie (1,3487) und die Kijun-sen-Linie (1,3511) können ebenfalls Signale liefern. Es wird empfohlen, eine Stop-Loss-Order auf Break-even nachzuziehen, wenn sich der Kurs mindestens 20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat. Die Linien des Ichimoku-Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.

Am Donnerstag ist die Sitzung der Bank of England angesetzt, und in den USA wird der erste Schätzwert des BIP für das erste Quartal veröffentlicht. Zudem dürfte der Markt weiterhin die Ergebnisse der FOMC-Sitzung und die Rede von Jerome Powell einpreisen. Daher ist heute mit erhöhter Volatilität zu rechnen, doch die zentrale Aufgabe des Pfunds besteht aktuell darin, aus der Seitwärtsbewegung auszubrechen.

Handelsempfehlungen:

Heute können Trader Short-Positionen mit Ziel 1,3369–1,3377 in Betracht ziehen, falls sich der Kurs unterhalb der Spanne 1,3465–1,3480 festigt. Long-Positionen bleiben aktuell, mit Ziel 1,3588, da der Kurs von dem Bereich 1,3465–1,3480 nach oben abgeprallt ist.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand – dicke rote Linien, an denen die Bewegung auslaufen kann. Sie stellen keine direkten Handelssignale dar.

Kijun-sen- und Senkou Span B-Linien – Linien des Ichimoku-Indikators, die aus dem 4-Stunden-Chart in den Stundenchart übertragen werden. Es handelt sich um starke Linien.

Extremniveaus – dünne rote Linien, von denen der Kurs zuvor bereits abgeprallt ist. Sie gelten als Quellen von Handelssignalen.

Gelbe Linien – Trendlinien, Trendkanäle und sonstige technische Formationen.

Indikator 1 in den COT-Charts – die Größe der Netto-Position jeder Händlerkategorie.

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