Der Test des Kurses bei 1,1763 fiel mit dem Moment zusammen, in dem sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach unten zu bewegen begann, was den korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. Der Trade endete jedoch mit einem Verlust, da das Währungspaar nicht fiel.
Die gestrige US-Session war von einer Rückkehr der Risikobereitschaft geprägt, was dem Euro eine Fortsetzung seines Anstiegs ermöglichte. Die anfänglichen Rückgänge wurden durch eine Eskalation der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ausgelöst, die traditionell zu mehr Vorsicht bei Investoren führt und vorübergehend Kapital aus volatileren Anlagen abzieht. Zur Mitte des Tages begann sich die Lage jedoch in eine günstigere Richtung zu entwickeln. Berichte deuteten auf eine Abschwächung der Position Teherans hinsichtlich der Wiederaufnahme von Verhandlungen hin.
Heute wird die erste Tageshälfte voraussichtlich von Konjunkturnachrichten geprägt sein. Das Hauptaugenmerk liegt auf wichtigen Kennzahlen zur Geschäftstätigkeit in der Eurozone, insbesondere in ihrem Zugpferd – Deutschland. Erwartet werden bedeutende Daten zum Konjunkturindex für die Eurozone vom renommierten Forschungsinstitut ZEW. Dieser Indikator gilt zu Recht als Frühindikator, da er geschäftliche Einschätzungen zu den künftigen wirtschaftlichen Entwicklungen liefert.
Parallel dazu werden vergleichbare Daten für Deutschland veröffentlicht. Der ZEW-Konjunkturindex für Deutschland sowie der Index zur aktuellen Lage zeichnen ein umfassenderes Bild des tatsächlichen Zustands der führenden Volkswirtschaft Europas. Eine Verbesserung des Konjunkturindex könnte als positives Signal für die gesamte Eurozone wirken und den Euro unterstützen.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 konzentrieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt heraus zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan unerlässlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
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