Heute wurde nur der Euro mit der Mean Reversion-Strategie gehandelt. Mit der Momentum-Strategie habe ich keine Trades durchgeführt.
Die etwas uneinheitlichen ZEW-Daten aus Deutschland und der Eurozone haben in der ersten Tageshälfte die Nachfrage nach dem Euro gestützt. Händler könnten diese Zahlen als Hinweis interpretiert haben, dass die in Folge des Konflikts im Nahen Osten weithin erwartete Konjunkturabkühlung in Europa weniger stark ausfallen dürfte. Dieser Optimismus half der Gemeinschaftswährung, sich zu behaupten, obwohl die Sorgen über die Inflation und mögliche Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank anhalten.
Der Fokus richtet sich nun auf die US-Daten zu den wöchentlichen Beschäftigungsveränderungen von ADP und zu den schwebenden Hausverkäufen. Diese Indikatoren gelten im Allgemeinen als vorlaufende Zwischenindikatoren. Sollte der heutige ADP-Bericht eine deutliche Abschwächung des Beschäftigungswachstums – oder schlimmer noch einen Rückgang der Beschäftigung – zeigen, könnte dies die Zweifel an der Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft verstärken und zusätzlichen Druck auf den US-Dollar ausüben. Die ausstehenden Hausverkäufe dienen unterdessen als Gradmesser für die Aktivität am Immobilienmarkt, der wiederum den privaten Konsum und die gesamtwirtschaftliche Geschäftstätigkeit beeinflusst. Schwache Daten in diesem Bereich können indirekt auf ein nachlassendes Verbrauchervertrauen und eine Abkühlung im Bausektor hindeuten, was ebenfalls Anlass zur Sorge gibt.
Fallen die Daten stark aus, werde ich auf die Momentum-Strategie setzen. Bleibt eine Marktreaktion aus, führe ich die Mean-Reversion-Strategie fort.
Momentum-Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte:
Für EUR/USD
Für GBP/USD
Für USD/JPY
Mean-Reversion-Strategie (Pullback) für die zweite Tageshälfte:

Für EUR/USD

Für GBP/USD

Für AUD/USD

Für USD/CAD
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