Analytical Reviews

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EUR/USD Analyse am 4. März 2026
14:03 2026-03-04 UTC--5

Das Wellenmuster im 4-Stunden-Chart für EUR/USD hat eine weniger attraktive Form angenommen, wirft aber weiterhin keine gravierenden Fragen auf. Von einer Aufhebung des seit Januar letzten Jahres laufenden Aufwärtstrendsegments kann nach wie vor keine Rede sein; lediglich die interne Wellenstruktur wird gelegentlich angepasst. Meiner Ansicht nach hat das Währungspaar die Ausbildung der globalen Welle 4 (unterer Chart) abgeschlossen. Trifft diese Annahme zu, befindet sich Welle 5 derzeit in der Entwicklung und könnte sich deutlich ausdehnen, mit Zielen bis in den Bereich von 1,25.

Die innere Struktur der vermuteten Welle 5 ist nicht vollständig klar (oberer Chart). Die Aufwärtssequenz kann aufgrund der recht ausgeprägten Korrekturwellen nicht als impulsiv betrachtet werden. Daher wird sie in dieser Phase als a-b-c-d-e interpretiert. Sollte sich Welle 5 tatsächlich ausdehnen, wird auch ihre innere Struktur voraussichtlich komplex sein. In diesem Fall könnte die Zählung der Wellen weiteren Anpassungen unterliegen. In jedem Fall rechne ich mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung von EUR/USD, und die korrigierende a-b-c-d-e-Struktur wirkt bereits weitgehend abgeschlossen.

Am Mittwoch legte EUR/USD etwa 20 Basispunkte zu, wobei der Großteil der bescheidenen Erholung bereits am Dienstagabend stattfand. Insgesamt ist der Euro vom jüngsten Tief um etwa 100 Punkte gestiegen – was angesichts der Turbulenzen an den Finanz- und Energiemärkten als kleiner Erfolg gewertet werden kann. Heute verzichteten die Marktteilnehmer auf emotionale Käufe des US-Dollars und agierten deutlich rationaler. Die altbekannten Faktoren, die den Dollar im Verlauf des Jahres 2025 unter Druck setzten, rücken wieder in den Vordergrund – etwa die Schwäche am US-Arbeitsmarkt, die Aussicht auf eine eher dovishe Geldpolitik der Federal Reserve und Trumps Handelskrieg.

Betrachten wir diese Faktoren einzeln. Heute wurde in den USA der ADP-Bericht für Februar veröffentlicht, der einen Zuwachs von 63.000 neuen Stellen auswies. Die Markterwartungen lagen bei 50.000, sodass viele Marktteilnehmer die Veröffentlichung positiv hätten aufnehmen und damit die Nachfrage nach dem US-Dollar hätten stützen können. Der Dollar legte jedoch nicht zu, was darauf hindeutet, dass der bärische Impuls möglicherweise ausgelaufen ist. Zudem sind 63.000 Stellen nach wie vor ein niedriger Wert, selbst wenn die Prognosen übertroffen wurden. Daher kann ich nicht schlussfolgern, dass sich der Arbeitsmarkt wieder auf das Niveau vor der Trump-Ära erholt hat. Zur Erinnerung: Im gesamten Jahr 2025 wurden in den USA insgesamt rund 180.000 Arbeitsplätze geschaffen. Im letzten Jahr von Bidens Präsidentschaft (objektiv betrachtet dem schwächsten) wurden monatlich etwa 120.000 Stellen geschaffen.

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Allgemeine Schlussfolgerungen

Auf Grundlage der EUR/USD-Analyse gelange ich zu dem Schluss, dass das Währungspaar weiterhin ein Aufwärtstrendsegment ausbildet. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Federal Reserve bleiben wesentliche langfristige Treiber für die Schwäche des Dollars. Die Ziele des aktuellen Trendsegments könnten sich bis in den Bereich von 1,25 erstrecken. Derzeit gehe ich davon aus, dass sich das Paar nach wie vor in der globalen Welle 5 befindet, und erwarte im ersten Halbjahr 2026 steigende Kurse. Die korrigierende a-b-c-d-e-Struktur kann jederzeit enden, da sie bereits überzeugend wirkt. Ich halte es für sinnvoll, nach Bereichen und Niveaus zu suchen, um neue Long-Positionen zu eröffnen, mit Zielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367, die den Fibonacci-Niveaus von 161,8 % bzw. 200,0 % entsprechen.

In einem kleineren Zeitrahmen ist das gesamte Aufwärtstrendsegment sichtbar. Die Wellenzählung fällt etwas unkonventionell aus, da sich die Korrekturwellen in ihrer Größe unterscheiden. So ist die größere Welle 2 beispielsweise kleiner als die interne Welle 2 innerhalb der Welle 3. Solche Konstellationen kommen jedoch vor. Ich betone, dass es besser ist, klar erkennbare Strukturen im Chart zu identifizieren, als starr an jeder einzelnen Welle festzuhalten. Derzeit wirft die aufwärts gerichtete Wellenstruktur keinerlei Zweifel auf.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und werden häufig revidiert.
  2. Wenn keine ausreichende Sicherheit bezüglich der Marktlage besteht, ist es besser, an der Seitenlinie zu bleiben.
  3. Absolute Gewissheit über die Marktrichtung gibt es nie. Verwenden Sie stets schützende Stop-Loss-Orders.
  4. Die Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

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