Analytical Reviews

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Handelsempfehlungen und Analyse für GBP/USD am 4. März. Der Markt kommt nicht zur Ruhe
21:42 2026-03-03 UTC--5

Analyse von GBP/USD 5M

Das Währungspaar GBP/USD setzte seinen nahezu freien Fall am Dienstag fort, kam jedoch bis zum Ende des Tages (wie schon am Vortag) zum Stillstand. Wie am Montag schließen wir aus dieser kleinen Gegenbewegung nicht, dass der Rückgang bereits beendet ist. Der Markt kauft seit zwei vollen Tagen panikartig den Dollar, doch schon zuvor wurde der US-Dollar allmählich gekauft – in Erwartung einer Verschlechterung der Lage im Nahen Osten. Wie wir sehen, war diese Erwartung richtig. Jegliche positive Stimmung gegenüber dem britischen Pfund wurde schlagartig zunichtegemacht, wobei allerdings angemerkt werden muss, dass es im Februar ohnehin nur sehr wenige positive Nachrichten für die britische Währung gab. Damit ergibt sich derzeit eine interessante Situation: Dem Dollar fehlen zwar langfristige fundamentale Gründe für einen Anstieg, dennoch kann er sich aufgrund geopolitischer Faktoren nahezu überall verteuern. Der Aufwärtstrend im Tageschart ist weiterhin intakt, doch wann er sich fortsetzt und wie sich die Ereignisse im Iran entwickeln, ist derzeit ungewiss.

Aus technischer Sicht ist es aktuell nicht möglich, eine neue Trendlinie zu ziehen, da die Bewegung praktisch vertikal verläuft. Wir können daher nur abwarten, bis der Markt mit Dollar-Käufen gesättigt ist. Der makroökonomische Hintergrund ist in den Hintergrund gerückt, doch am Freitag könnten sich die Trader wieder daran erinnern, dass auch der US-Arbeitsmarkt und die Geldpolitik der Fed für die US-Währung von Bedeutung sind. Es wäre jedoch töricht zu leugnen, dass der geopolitische Faktor im Moment deutlich wichtiger ist. Der Konflikt im Nahen Osten könnte sich zu etwas weitaus Größerem als einem lokalen Krieg ausweiten.

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Dienstag mehrere Handelssignale. Zu Beginn der europäischen Sitzung durchbrach das Paar die Spanne von 1,3369–1,3377, wodurch sich Short-Positionen eröffnen ließen. Anschließend wurde das Niveau von 1,3307 überwunden, doch es fiel dem Dollar schwer, sich weiter nach unten zu bewegen. Der Tag endete in der Nähe der Marke von 1,3307, wo die Gewinne aus Short-Positionen mitgenommen werden konnten.

COT-Report

Die COT-Berichte zum Britischen Pfund zeigen, dass sich die Stimmung der Commercial-Trader in den letzten Jahren stetig verändert hat. Die roten und blauen Linien, welche die Netto-Positionen von Commercial- und Non-Commercial-Tradern darstellen, kreuzen sich regelmäßig und bewegen sich überwiegend in der Nähe der Nulllinie. Aktuell nähern sich die Linien einander an, wobei die Non-Commercial-Trader weiterhin mit Verkäufen dominieren. In letzter Zeit haben Spekulanten ihre Long-Positionen deutlich aufgestockt; es ist ihnen jedoch nicht gelungen, in eine Zone der Überlegenheit vorzudringen.

Der Dollar setzt seinen Rückgang infolge der Politik von Donald Trump fort, was im Wochenchart deutlich wird. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange andauern, und die Fed wird in den nächsten 12 Monaten die Zinsen unweigerlich senken. Die Nachfrage nach dem Dollar wird so oder so zurückgehen. Laut dem neuesten COT-Bericht (vom 24. Februar) zum Britischen Pfund hat die Gruppe der „Non-commercial“ 14.800 Kaufkontrakte und 100 Verkaufskontrakte geschlossen. Damit verringerte sich die Netto-Position der Non-Commercial-Trader im Wochenverlauf um weitere 14.700 Kontrakte.

Im Jahr 2025 legte das Pfund deutlich zu, doch es ist wichtig zu verstehen, dass der Grund dafür einzig und allein in der Politik von Trump liegt. Sobald dieser Faktor wegfällt, könnte der Dollar wieder zu steigen beginnen. Wann dies der Fall sein wird, ist jedoch ungewiss.

Analyse von GBP/USD im 1-Stunden-Chart (1H)

Im Stundenchart hätte das Währungspaar GBP/USD einen Aufwärtstrend ausbilden können, doch die geopolitische Lage hat das britische Pfund in einen Strudel gezogen. Trotz des starken Rückgangs des Paares im Februar und März sehen wir diese Bewegung weiterhin als Korrektur. Der Tageschart signalisiert eindeutig die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Leider ist die Geopolitik äußerst unberechenbar und kann den Charakter der Kursbewegung abrupt verändern.

Für den 4. März identifizieren wir die folgenden wichtigen Marken: 1,3096–1,3115, 1,3201–1,3212, 1,3307, 1,3369–1,3377, 1,3437, 1,3533–1,3548, 1,3615, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763. Die Senkou-Span-B-Linie (1,3550) und die Kijun-sen-Linie (1,3412) können ebenfalls als Signalquellen dienen. Es wird empfohlen, den Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen, sobald sich der Kurs 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat. Die Linien des Ichimoku-Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.

Am Mittwoch sind in Großbritannien keine wichtigen Veröffentlichungen vorgesehen, während in den USA die ISM-Berichte für den Dienstleistungssektor sowie die ADP-Daten veröffentlicht werden. Wir gehen davon aus, dass vor allem der ISM-Index eine Marktreaktion auslösen könnte, während der ADP-Bericht dies eher nicht tun dürfte. Die entscheidende Frage wird jedoch sein, ob der Markt seine Panikkäufe des US-Dollars bereits beendet hat.

Handelsempfehlungen:

Heute können Trader neue Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,3201–1,3212 und 1,3096–1,3115 eröffnen, sofern sich das Paar unterhalb von 1,3307 festigt. Long-Positionen werden mit Zielen bei 1,3369–1,3377 und 1,3412 relevant, wenn der Kurs das Niveau von 1,3307 nach oben durchbricht.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus werden durch dicke rote Linien gekennzeichnet, an denen eine Bewegung enden kann. Sie sind keine Quellen für Handelssignale.

Die Kijun-sen- und Senkou-Span-B-Linien stammen aus dem Ichimoku-Indikator und werden aus dem Vier-Stunden-Chart auf den Stundenchart übertragen. Sie gelten als starke Linien.

Extremum-Niveaus werden durch dünne rote Linien markiert, von denen der Kurs zuvor abgeprallt ist. Sie stellen Quellen für Handelssignale dar.

Gelbe Linien kennzeichnen Trendlinien, Trendkanäle und sonstige technische Formationen.

Indikator 1 in den COT-Charts zeigt die Größe der Netto-Position jeder Händlerkategorie an.

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