Analytical Reviews

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Überblick über das Währungspaar EUR/USD. 27. Februar. Die Zeit vergeht, der Markt wartet
21:13 2026-02-26 UTC--5

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Donnerstag erneut keinerlei Bereitschaft, sich in irgendeine Richtung zu bewegen. Wenn man den Nachrichtenfeed öffnet, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es jeden Tag eine Vielzahl von Ereignissen und Meldungen gibt. Aber wozu all diese Nachrichten, wenn sich der Kurs kaum bewegt? Man sollte sich daran erinnern, dass es unabhängig vom fundamentalen und makroökonomischen Hintergrund ohne Marktbewegung unmöglich ist, Gewinne zu erzielen.

Im Allgemeinen setzt 2026 die Tradition der zweiten Hälfte von 2025 fort. Wir sahen Ende Januar einen Ausbruch an Emotionen und Handelsaktivität, der mit einer ganzen Reihe von Ereignissen zusammenhing, die natürlich unmittelbar mit Donald Trump verbunden waren. Doch danach kehrte der Markt zur Ruhe zurück. Die letzte Phase mit einigermaßen spürbarer Volatilität wurde am 18. Februar und am 11. Februar beobachtet. Es ist anzumerken, dass selbst bei einer Volatilität von 60 Pips pro Tag extrem wichtig ist, dass die Bewegung trendförmig und nicht seitwärts verläuft. Im Moment sehen wir genau einen Seitwärtstrend.

Das Interessanteste ist zurzeit die Prognose für den Dollar im Jahr 2026. Obwohl der Euro das Jahr 2026 fulminant begonnen und danach in eine „Ruhepause“ verfallen ist, erwarten nahezu alle befragten Experten und Ökonomen einen erneuten Rückgang der US-Währung. Einfach ausgedrückt: Der Dollar lässt sich mit seinem Rückgang Zeit, der Euro mit seinem Anstieg ebenfalls, doch fast alle sind überzeugt, dass die Aufwärtsrichtung des EUR/USD-Paares erhalten bleibt. Es scheint, als würden viele am Kryptowährungsmarkt eine ähnliche Strategie verfolgen – „kaufen und halten“. Denn was macht es schon für einen Unterschied, wann der Euro weiter steigen wird, wenn man davon ausgeht, dass dies mit 100%iger Wahrscheinlichkeit passieren wird?

Die meisten Devisentrader sind jedoch nicht daran gewöhnt, auf diese Weise zu arbeiten. In den vergangenen acht Monaten sahen sie sich immer wieder mit Seitwärts- oder Stagnationstendenzen oder einem völligen Ausbleiben von Bewegung konfrontiert. Leider lässt sich dagegen nichts unternehmen.

In dieser Phase macht es kaum noch Sinn, sich mit allen lokalen Ereignissen und Nachrichten im Detail zu beschäftigen. Der mögliche Rückzug von Christine Lagarde aus der EZB, neue Zölle von Donald Trump, die zahlreiche bereits geschlossene Handelsabkommen aushebeln, eine Fülle von Klagen auf Rückzahlung unrechtmäßig erhobener Zölle, abstürzende Zustimmungswerte für Trump und die höchste Wahrscheinlichkeit eines Amtsenthebungsverfahrens in beiden seiner Amtszeiten im Weißen Haus (67%). All das ist zweifellos sehr interessant, aber was nützen diese Meldungen den Tradern? Die Schwäche des Dollars ist unbestreitbar, die Stärke des aktuellen Trends ist unerschütterlich, und die Nachrichten haben auf beides keinen Einfluss.

Daher sollten sich Trader derzeit zwei Dinge vor Augen halten. Erstens: Die Volatilität ist gering, weshalb der Handel auf kleineren Zeitrahmen, intraday oder mit mittelfristigem Horizont erfolgen sollte. Zweitens: Der seit 2025 bestehende Aufwärtstrend hält an und ist einem Umbruch bislang nicht nahegekommen. Daher prognostizieren wir das Wachstum des Paares weiterhin, egal wie lange es sich noch seitwärts bewegt.

Die durchschnittliche Volatilität des Währungspaares EUR/USD in den letzten 5 Handelstagen betrug zum 27. Februar 52 Pips und wird damit als „durchschnittlich“ eingestuft. Wir erwarten, dass das Paar am Freitag in einer Spanne zwischen 1,1733 und 1,1837 gehandelt wird. Der obere Kanal der linearen Regression zeigt nach oben und signalisiert ein weiteres Wachstum des Euro. Der CCI-Indikator ist in die überkaufte Zone eingetreten, was auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends hindeutet.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,1719

S2 – 1,1597

S3 – 1,1475

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,1841

R2 – 1,1963

R3 – 1,2085

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar EUR/USD setzt seine Korrektur innerhalb eines Aufwärtstrends fort. Das globale fundamentale Umfeld bleibt für den Dollar äußerst negativ, was für den Markt von enormer Bedeutung ist. Das Paar hat sieben Monate in einem Seitwärtskanal verbracht; es ist wahrscheinlich an der Zeit, den globalen Trend des Jahres 2025 wieder aufzunehmen. Für den Dollar gibt es keine fundamentale Grundlage für ein langfristiges Wachstum. Daher kann der Dollar bestenfalls mit einer Seitwärtsbewegung oder mit Korrekturen rechnen. Befindet sich der Kurs unterhalb des gleitenden Durchschnitts, können aus rein technischer Sicht kleine Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1733 und 1,1719 in Betracht gezogen werden. Oberhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts bleiben Long-Positionen mit Zielen bei 1,1963 und 1,2085 aktuell.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in dieselbe Richtung zeigen, bedeutet dies, dass der Trend derzeit stark ist;

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20,0, smoothed) definiert den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray-Level sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) stellen den wahrscheinlichen Preiskanal dar, innerhalb dessen sich das Paar am nächsten Tag basierend auf den aktuellen Volatilitätsindikatoren voraussichtlich bewegen wird;

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) signalisiert, dass ein Trendwechsel in die entgegengesetzte Richtung bevorsteht.

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