Analytical Reviews

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Haben Trumps Zölle Amerika geholfen?
17:47 2026-02-24 UTC--5

Eines der Hauptziele von Donald Trump während seiner zweiten Amtszeit als Präsident war es, einen Handelsüberschuss der USA zu erreichen. Offen gesagt verstehe ich nicht ganz, warum dieses Ziel für den Bewohner des Weißen Hauses so wichtig ist, denn Amerika lebt seit Jahren mit einem Handelsdefizit, einem Haushaltsdefizit und einer ständig wachsenden Staatsverschuldung. Das hat das Land nicht daran gehindert, die stärkste Volkswirtschaft der Welt zu stellen, und – vorausgegriffen – unter Trump hat sich die Situation nicht verbessert.

Am besten beginnt man mit der Staatsverschuldung. Nachdem Trump im Alleingang das „One Big Beautiful Bill“ verabschiedet hatte, erklärten Ökonomen sofort, dass dies die US‑Verschuldung in den nächsten 10 Jahren um weitere 3 Billionen US‑Dollar erhöhen würde. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, und Ökonomen haben die Wirksamkeit der Zölle bewertet und kommen zu dem Schluss, dass die Staatsverschuldung im nächsten Jahrzehnt nicht um 3, sondern um 5 Billionen US‑Dollar steigen wird. Damit ist Trump bei seiner ersten Aufgabe bereits gescheitert und wird sie höchstwahrscheinlich auch nicht mehr erfüllen.

Die zweite Aufgabe für Trump bestand darin, das Haushaltsdefizit zu beseitigen. Schauen wir uns die entsprechende Grafik an, sehen wir, dass die USA in den vergangenen 12 Monaten nur dreimal einen Haushaltsüberschuss erzielt haben. Und selbst das war nur dank äußerst „drakonischer“ Zölle möglich. Blickt man auf die Daten der Vorjahre, als das durchschnittliche Zollniveau deutlich niedriger war, wies der amerikanische Haushalt etwa ebenso häufig einen Überschuss auf, nämlich in etwa drei Monaten pro Jahr. Im Januar lag das Defizit bei 95 Milliarden US‑Dollar – ein niedriger Wert, aber weit entfernt von einem Überschuss. Wieder einmal komme ich zu dem Schluss, dass Trumps Politik dem Haushalt keinen Nutzen gebracht hat.

Die dritte Aufgabe ist die Beseitigung des Defizits in der Handelsbilanz. Sehr kurz gefasst bleibt die US‑Handelsbilanz defizitär. Das Defizit mag sich geringfügig verringert haben, doch die aktuellen Werte (rund 50–70 Milliarden US‑Dollar monatlich) sind mit denen aus den Jahren 2016–2020 vergleichbar. Unter Joe Biden ist das Defizit in der Handelsbilanz zwar tatsächlich gewachsen, aber Trump gelang es nicht, eine spürbare Wende herbeizuführen. Trotz steigender Exporte im vergangenen Jahr und rückläufiger Importe reicht dies immer noch nicht aus, um einen Nettoertrag aus dem Handel mit anderen Ländern zu erzielen. Zweifellos ist bisher erst ein Jahr unter der Führung „des besten Präsidenten in der Geschichte der USA“ vergangen, doch ich möchte daran erinnern, dass der Oberste Gerichtshof der USA sämtliche Zölle Trumps aufgehoben hat und Unternehmen wie private Verbraucher inzwischen aktiv Klagen auf Rückerstattung der unrechtmäßig erhobenen Zölle einreichen. Ökonomen haben berechnet, dass die US‑Regierung jedem Haushalt rund 1.300 US‑Dollar zurückzahlen müsste.

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Wellenanalyse von EUR/USD:

Auf Grundlage meiner Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin einen Aufwärtstrendabschnitt ausbildet. Trumps Politik und die Geldpolitik der Federal Reserve bleiben wesentliche Faktoren, die zum langfristigen Rückgang der US‑Währung beitragen. Die Ziele für den aktuellen Trendabschnitt können sich bis in den Bereich der 25er‑Marke erstrecken. Derzeit gehe ich davon aus, dass sich das Instrument weiterhin im Rahmen der globalen Welle 5 befindet, sodass ich im ersten Halbjahr 2026 mit steigenden Notierungen rechne. Die korrektive Struktur a‑b‑c kann jederzeit enden, da sie bereits eine überzeugende Form angenommen hat. Meiner Ansicht nach ist es ratsam, nach Bereichen und Niveaus für neue Käufe mit Zielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367 zu suchen, was 161,8 % bzw. 200,0 % nach Fibonacci entspricht.

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Wellenanalyse von GBP/USD:

Die Wellenanalyse des Instruments GBP/USD wirkt recht klar. Die fünfwellige Aufwärtsstruktur hat ihre Formation abgeschlossen, doch die globale Welle 5 kann eine deutlich ausgedehntere Form annehmen. Ich gehe davon aus, dass der Aufbau eines korrektiven Wellenkomplexes bald abgeschlossen sein könnte, woraufhin sich der Aufwärtstrend fortsetzen dürfte. Daher kann ich nun empfehlen, nach Möglichkeiten für neue Käufe mit Zielen oberhalb der 39er‑Marke zu suchen. Meiner Meinung nach hat das Pfund Sterling unter Trump gute Chancen, auf 1,45–1,50 US‑Dollar zu steigen.

Grundprinzipien meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln, da sie häufig Veränderungen mit sich bringen.
  2. Wenn man sich über das Marktgeschehen nicht sicher ist, ist es besser, dem Markt fernzubleiben.
  3. Es gibt niemals 100%ige Gewissheit über die Bewegungsrichtung, und die kann es auch nicht geben. Vergessen Sie nicht, schützende Stop‑Loss‑Orders zu setzen.
  4. Die Wellenanalyse kann mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombiniert werden.

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