Analytical Reviews

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GBP/USD. Smart Money. Der Markt richtet sein Augenmerk auf den Iran
12:35 2026-01-29 UTC--5

Das GBP/USD-Paar setzt ebenfalls seinen starken Wachstumsprozess fort. Unglücklicherweise wurde im Gegensatz zum EUR/USD-Paar vor dem Beginn der Bewegung kein Kaufsignal gebildet, sodass Händler keine Möglichkeit hatten, neue Trades mit dem "Smart Money"-System zu eröffnen. Allerdings ist nicht alles verloren. Der Montag endete mit der Bildung eines neuen bullischen Ungleichgewichts 14, das in Zukunft als Interessenbereich für bullische Händler dienen wird. Gestern wurde ein weiteres bullisches Ungleichgewicht 15 gebildet, das ebenfalls zum Eröffnen neuer Trades genutzt werden kann. Der Aufwärtstrend ist nicht nur intakt—er ist unbestreitbar. Seit Anfang November ist das Pfund um 800 Punkte gestiegen.

Das Fed-Meeting liegt nun hinter uns und bot dem US-Dollar keine Unterstützung. Meiner Meinung nach traf die Fed keine bedeutenden Entscheidungen, und Jerome Powell äußerte sich nicht in einer bemerkenswerten Weise. Daher war die Passivität der Händler am Mittwochabend vollkommen absehbar. Jetzt richtet der Markt jedoch seine Aufmerksamkeit auf Iran. Laut Insiderinformationen könnten die Vereinigten Staaten innerhalb von 48 Stunden einen Luftangriff auf das Land starten. Teheran hat Donald Trumps Vorschlag für ein Denuklearisierungsabkommen abgelehnt und erklärt, dass er die „Unabhängigkeit des Iran verletze“. Laut einigen Quellen laufen Verhandlungen, aber es ist mir unklar, worüber die Seiten verhandeln, wenn jede in ihrer Position verharrt. Höchstwahrscheinlich wird am Wochenende ein neuer Angriff auf Iran erfolgen.

Da der Aufwärtstrend im Euro intakt bleibt, glaube ich, dass der Aufwärtstrend im Pfund ebenfalls bestehen bleibt. Ich kann mir keinen Aufwärtstrend im Euro und gleichzeitig einen Abwärtstrend im Pfund vorstellen. Diese Woche wurden die Ungleichgewichte 14 und 15 gebildet, die es den Händlern in der Zukunft erlauben werden, neue Kaufpositionen zu eröffnen. Meiner Meinung nach bleibt das technische Bild eindeutig—genau wie die Strategie der Händler.

Der Nachrichtenhintergrund für den Dollar sollte nicht mehr von Tag zu Tag betrachtet werden. Die US-Währung befindet sich im beinahe freien Fall aufgrund von Faktoren, die kein Verfallsdatum haben. Mit anderen Worten, die Bullen können jederzeit und bei jeder Gelegenheit Angriffe wieder aufnehmen, da Donald Trump ihnen solche Gelegenheiten tagtäglich bietet. Der US-Präsident erklärte diese Woche, dass ein schwacher Dollar „einfach großartig“ sei, da dadurch amerikanische Produkte auf den globalen Märkten wettbewerbsfähiger würden. Der Dollar hat niemanden, der ihm einen Rettungsring zuwirft.

In den Vereinigten Staaten bleibt der allgemeine Nachrichtenhintergrund so, dass langfristig nichts anderes zu erwarten ist als ein weiterer Rückgang des Dollars. Die Lage in den USA bleibt recht kompliziert: Der Regierungsshutdown dauerte eineinhalb Monate, und die Demokraten und Republikaner einigten sich nur bis Ende Januar auf eine Finanzierung, die am Samstag endet. Die Arbeitsmarktdaten der USA enttäuschen weiterhin oder werden vom Markt ignoriert. Die letzten drei FOMC-Sitzungen endeten mit doppelzüngigen Entscheidungen, und die neuesten Daten lassen darauf schließen, dass die Pause in der geldpolitischen Lockerung nur von kurzer Dauer sein wird. Trumps militärische Aggression, Drohungen gegenüber Dänemark, Mexiko, Kuba, Kolumbien, EU-Ländern, Kanada und Südkorea, die Einleitung eines Strafverfahrens gegen Jerome Powell und die Bedrohung mit einem neuen Shutdown ergänzen perfekt das aktuelle Bild der „amerikanischen Krise“. Meiner Meinung nach haben die Bullen alles, was sie brauchen, um ihren Vormarsch das gesamte Jahr 2026 fortzusetzen (wenn auch mit Pausen).

Ein Abwärtstrend würde einen starken und stabilen positiven Nachrichtenhintergrund für den Dollar erfordern, was unter Donald Trump schwer zu erwarten ist. Zudem braucht der US-Präsident selbst keinen starken Dollar, da das Handelsbilanzdefizit dadurch bestehen bliebe. Daher glaube ich immer noch nicht an einen Abwärtstrend für das Pfund, trotz des recht starken Rückgangs im September und Oktober. Zu viele Risikofaktoren lasten weiterhin schwer auf dem Dollar. Womit genau wollen die Bären das Pfund weiter nach unten drücken? Sollten neue bärische Muster auftreten, könnte ein potenzieller Rückgang des Pfunds überdacht werden, aber momentan gibt es keine.

Nachrichtenkalender für die USA und Großbritannien:

  • USA – Produzentenpreisindex (13:30 UTC)

Am 30. Januar enthält der Wirtschaftskalender nur einen Eintrag, der uninteressant ist. Der Einfluss des Nachrichtenhintergrunds auf die Marktstimmung am Freitag wird ausbleiben.

GBP/USD Prognose und Händlerempfehlung:

Für das Pfund bleibt das Bild klar; es fehlen lediglich neue Kaufsignale. Die Bullen haben eine neue Offensive gestartet, die sowohl langwierig als auch ernsthaft sein könnte.

Da der Aufwärtstrend unbestreitbar ist, haben Händler nur eine Option: aufwärts zu handeln, mit klaren Mustern und klaren Signalen. In naher Zukunft könnten Händler eine Rückkehr der Preise in Ungleichgewicht 14 oder zumindest Ungleichgewicht 15 erwarten, gefolgt von der Bildung eines neuen bullishen Signals. Als Ziel für potenzielles Wachstum hatte ich zuvor das Niveau von 1,3725 in Betracht gezogen; dieses Niveau wurde erreicht, aber das Pfund könnte im Jahr 2026 noch viel höher steigen—vor allem angesichts der Ereignisse des ersten Monats des Jahres. Wenn bärische Muster entstehen, könnten auch Short-Positionen in Betracht gezogen werden, aber im Aufwärtstrend bevorzuge ich weiterhin den Kauf statt des Verkaufs.

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