Analytical Reviews

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Der Glaube an die Stärke des Dollars schmilzt von Tag zu Tag
04:04 2026-01-28 UTC--5

Der US-Dollar-Index fiel gestern auf den schwächsten Stand seit Anfang 2022. Dies folgte auf die Bemerkung von Präsident Donald Trump, dass er mit dem jüngsten Rückgang des Dollars zufrieden sei.

"Nein, ich denke, das ist in Ordnung", sagte Trump Reportern in Iowa, als er gefragt wurde, ob ihn der Fall der Währung beunruhigt. "Schauen Sie sich das Geschäft an, das wir machen. Der Dollar macht sich großartig."

Trumps Kommentare verschärften einen bereits tiefen Abwärtstrend des Dollars, der mit seinem Handelskrieg und den Zöllen begann, die im letzten Jahr die Märkte erschütterten. Nun veranlassen unberechenbare politische Entscheidungen ausländische Investoren dazu, sich von US-Werten zurückzuziehen und in alternative Anlagen zu wechseln.

Die Äußerung – im Widerspruch zur allgemeinen Regierungssorge um eine starke nationale Währung – führte zu gemischten Reaktionen auf den Finanzmärkten. Einerseits unterstützt ein schwächerer Dollar theoretisch die US-Exporte, indem er amerikanische Waren im Ausland wettbewerbsfähiger macht, was die Industrieproduktion ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen könnte. Andererseits kann die Schwäche des Dollars die Kaufkraft der amerikanischen Verbraucher beeinträchtigen, indem sie die Preise für Importe erhöht. Einige Analysten befürchten zudem, dass ein anhaltender Rückgang des Dollars das Vertrauen in die US-Wirtschaft insgesamt untergraben könnte.

Darüber hinaus wurden die Worte des Präsidenten als Zeichen einer möglichen Verschiebung in der Währungspolitik interpretiert, was die Unsicherheit an den Märkten erhöht. Viele Analysten fragen sich nun, ob die Trump-Administration Maßnahmen ergreifen wird, um eine weitere Schwäche des Dollars zu bekämpfen oder ob sie einen abwartenden Ansatz verfolgen wird, in der Hoffnung, dass die Exportvorteile die potenziellen Nachteile überwiegen werden.

Erinnern Sie sich daran, dass der Präsident anderen Ländern lange vorgeworfen hat, ihre Währungen absichtlich zu schwächen, um Exporte zu steigern, und Finanzminister Scott Bessent betonte kürzlich den Unterschied zwischen dem Dollarpreis und seinem Wert als Reservewährung. Infolgedessen wurden die jüngsten Kommentare von Händlern als grünes Licht gesehen, die US-Währung zu verkaufen.

Wichtig ist, dass der Rückgang des Dollars mit sinkenden Preisen für US-Staatsanleihen und steigenden Renditen einhergeht – ein weiteres Zeichen dafür, dass andere Länder jetzt vorsichtiger beim Kauf von US-Papieren sind.

Wie bereits festgestellt, hat all dies Investoren dazu veranlasst, in konkurrierende Wertaufbewahrungsmittel wie Gold zu investieren, wodurch es auf Rekordhöhen kletterte. Marktteilnehmer investieren auch in einem Rekordtempo in Vermögenswerte wie Schwellenländerfonds, was einen breiteren Rückzug aus US-Werten widerspiegelt, den viele Experten als stillen Ausstieg definieren.

Die Devisenmärkte reagieren entsprechend.

Technische Aussichten für EUR/USD

Technisch gesehen müssen EUR/USD-Käufer jetzt darüber nachdenken, die Marke von 1,2030 zu überwinden. Nur dann wäre ein Test von 1,2080 realistisch. Von dort aus wäre eine Bewegung zu 1,2140 möglich, was jedoch ohne Unterstützung großer Marktteilnehmer schwierig würde. Das weiter entfernte Ziel liegt bei 1,2170. Auf der Unterseite würde ich einen signifikanten Kauf nur bei etwa 1,1970 erwarten. Wenn dort keine Käufer auftauchen, wäre es besser, auf ein neues Tief bei 1,1935 zu warten oder Long-Positionen ab 1,1900 zu eröffnen.

Technische Aussichten für GBP/USD

Für GBP/USD müssen Pfund-Käufer den nächstgelegenen Widerstand bei 1,3820 überwinden. Nur dann wäre eine Bewegung in Richtung 1,3865 realistisch; ein Durchbruch darüber wird jedoch ziemlich schwierig sein. Das weiter entfernte Ziel liegt bei etwa 1,3910. Auf der Unterseite werden Bären versuchen, die Kontrolle über 1,3785 zu übernehmen. Falls sie Erfolg haben, würde ein Durchbruch der Spanne den Bullen erheblich schaden und GBP/USD auf 1,3745 mit Potenzial für eine Ausdehnung auf 1,3710 drücken.

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